UV-Index-Tafeln für die Mittelschule Lindenberg

Unsere Sonne ist lebenswichtig, ohne sie wäre ein Leben auf der Erde nicht denkbar. Zuviel Sonneneinstrahlung ist für den menschlichen Körper allerdings belastend. So birgt die UV-Strahlung der Sonne gesundheitliche Risiken, denn sie kann Haut und Augen schädigen oder langfristig sogar Krebs auslösen.

Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention unterstützt die AOK Bayern das Projekt „Watchout – Für mehr UV-Schutz im Alltag“ der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). „Zum Schutz vor den möglichen Gefahren durch die UV-Strahlung stellt die AOK jetzt UV-Index-Tafeln zur Verfügung“, sagt Tobias Meier, Teamleiter Markt und Gesundheit bei der AOK in Kempten-Oberallgäu-Lindau. Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an sowie die passenden Schutzmaßnahmen. „Die AOK will gemeinsam mit regionalen Partnern wie mit der Gesundheitsregion+ in Lindau über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so Tobias Meier. Ziel ist es, die UV-Index-Tafeln an den Orten aufzustellen, an denen eine erhöhte Sonnenbrandgefährdung besteht, wie beispielsweise an Seen, in Freibädern oder anderen Außenanlagen für Freizeitaktivitäten.

Die Tafeln wurden von der ADP und der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Projekts WATCH OUT entwickelt. Für die regionalen Partner entstehen keine Kosten, die AOK und das Staatsministerium finanzieren die UV-Index-Tafeln.

UV-Index gibt Orientierung

Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bereits ab einem UVI von 3 (mittel) braucht die Haut Schutz. Vorrang haben Schatten und geeignete Kleidung, für unbedeckte Hautstellen empfiehlt sich zusätzlich Sonnencreme. Wer sich im Schatten aufhält, kann die UV-Strahlung um etwa 50 Prozent vermindern. Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meisten Strandschirme. Bei der Kleidung gilt: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist und Schultern, Nacken und Dekolleté bedeckt. Es gibt auch Kleidung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.

Die Erde hat Fieber – wie geht es uns damit?

Im Rahmen der Übergabe der UV-Index-Tafeln an der Mittelschule fand für die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen ein spannender Workshop zum Thema Klima, Gesundheit und Zukunft statt. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Gesundheitsregionplus (Lindau).

Unter dem Titel „Die Erde hat Fieber – wie geht es uns damit?“ setzten sich die Jugendlichen mit aktuellen Fragen auseinander: Wie gehen wir mit zunehmender Hitze um? Was können wir persönlich, aber auch als Schulgemeinschaft tun, um unsere Gesundheit und die Umwelt zu schützen? Was bedeutet der Begriff „Planetary Health“ und welche Auswirkungen haben Klima- und Umweltkrisen auf unseren Alltag und unsere Zukunft?

Die Referentinnen und Referenten von KLUG (Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit) vermittelten die komplexen Zusammenhänge verständlich, praxisnah und interaktiv. Mit anschaulichen Beispielen und einem offenen Austausch gelang es ihnen, die Achtklässlerinnen und Achtklässler für das Thema zu sensibilisieren und zum Nachdenken über die eigene Rolle im Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels anzuregen. So wurde deutlich: Klimaschutz und Gesundheit gehören zusammen – und jeder kann einen Beitrag leisten.


© Mittelschule Lindenberg

In unserem Unterrichtsfach “Ernährung und Soziales” backen wir gerne Cookies. Auch unsere Internetseite verwendet extra leckere Cookies, um Ihnen die Benutzung der Seite zu erleichtern. Alle Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.